Kriterien nach denen Klimaschutzprojekte angenommen werden

Im Kyoto-Protokoll in dem die Vereinbarungen des vorangegangenen Klimaschutzgipfels in Kyoto, Japan, festgehalten wurden, haben sich alle teilnehmenden Länder darauf verständigt, dass die Klimaerwärmung nur global durch die weltweite Zusammenarbeit aller Länder einzudämmen sein kann. Es wurde der sogenannte Clean Development Mechanism (CDM) festgelegt, durch den Industrienationen ihre Emissionsreduktionsziele - die aus ökonomischen Gründen oft nicht im eigenen Lande erzielt werden können -  auch durch Investition in Projekte zur CO2-Einsparung in Drittweltländern ausgleichen können.

Der Emissionshandel war geboren.

Neben einem Zufluss an Geld und Technologie in Entwicklungsländer mit steigendem Energiebedarf wird so für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung dieser Länder gesorgt. Zudem gibt es einen wirtschaftlichen Anreiz in den Industrienationen moderne Technologie zu exportieren der für den globalen Umweltschutz genutzt werden kann.

Die Glaubwürdigkeit der weltweiten Projekte wird durch die CER-Emissionsminderungs-Zertifikate (Certified Emission Reduction) die von den Vereinten Nationen ausgestellt werden, gewährleistet. Inzwischen gibt es noch andere, kleinere, Zertifizierer die sich jedoch den gleichen Standards verpflichten. Diese Zertifikate werden VER-Emissionsminderungszertifikate genannt (Verified Emission Reduction).

Als Einheit für die Zertifikate werden Tonnen CO2 angegeben. Binnen zwei Jahren wurde das 500. CDM-Projekt zertifiziert, alle Projekte zusammen ergaben 2007 eine Gesamtmenge von mehr als 31 Mio Einheiten. Im ersten Verpflichtungszeitraum bis 2012 wird derzeit von einer möglichen Gesamtmenge von 1,8 Milliarden CER-Einheiten ausgegangen, was der Summe der jährlichen Emissionen von Kanada, Frankreich, Spanien und der Schweiz entsprechen würde. (website der UNFCC, Herbst 2009)

Als Standards müssen folgende Punkte sichergestellt sein:

Gold-Standard
Seit 2006 gibt es sogenannte Gold-Standard-Projekte.
Diese gehen über die oben genannten Standards hinaus und wurden unter Begleitung des WWF entwickelt. Sie genügen strengeren Richtlinien in Bezug auf ausschließliche Nutzung von regenerativen Energien, Baumaßnahmen zur Energieeffizienz, Auswirkungen auf die lokale Umgebung, nachhaltiger Entwicklung von Umwelt und wirtschaftlicher wie technologischer Entwicklung der Regionen. Zudem muss bei Gold-Standard-Projekten gewährleistet sein, dass die lokale Bevölkerung mit in das Projekt einbezogen ist und neben der Energienutzung weitere Vorteile hat wie zum Beispiel Arbeitsplätze, Verbesserung der Gesundheitsbedingungen, positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft.
Diese Gold-Standards werden ebenfalls streng durch unabhängige Dritte kontrolliert die weder am Projekt noch an der Entwicklung der Kriterien beteiligt sein dürfen.

In der Sache gut, in der Umsetzung ein komplexes vielschichtiges Procedere, das für uns und für Sie nicht leicht zu durchschauen ist. Es bedarf deshalb eines kompetenten vertrauenswürdigen Partners. Wir haben uns ClimatePartner anvertraut.